Serres Nemo-Rechner: Einsparungen beim OP-Abfallmanagement entdecken

Das Management chirurgischer Flüssigkeiten ist ein kostenintensiver und ressourcenaufwendiger Teil des Krankenhausbetriebs. Während medizinischer Eingriffe wird chirurgische Absaugung eingesetzt, um Körperflüssigkeiten des Patienten zu entfernen und die Sicht auf das Operationsfeld zu gewährleisten. Diese Flüssigkeiten müssen anschließend sicher entsorgt werden, was zu Kosten im Abfallmanagement und zu Umweltbelastungen beiträgt.
Das Serres Absaugsystem, bestehend aus Einweg-Absaugbeuteln und wiederverwendbaren Absaugkanistern, ermöglicht es medizinischem Fachpersonal, Patientenflüssigkeiten sicher und effizient zu sammeln. Serres Nemo, ein Gerät zur Entsorgung chirurgischer Flüssigkeiten, entleert anschließend die gesammelten Flüssigkeiten hygienisch aus dem Absaugbeutel, sodass nur die leeren Beutel entsorgt werden müssen.

Durch den Einsatz des Serres Absaugsystems und Serres Nemo für das Flüssigkeitsmanagement können Krankenhäuser den Abfall aus der Sammlung von OP-Flüssigkeiten um bis zu 22 Tonnen pro Jahr reduzieren¹. Dadurch lassen sich Abfallmenge, Kosten und CO₂e-Emissionen – von der Entsorgung bis zur Verbrennung – um bis zu 97 % senken.

Verstehen Sie Ihr Einsparpotenzial mit dem Serres Nemo Rechner
Der Serres Nemo-Rechner hilft Ihnen, das Einsparpotenzial der Nutzung des Serres-Flüssigkeitsmanagementsystems leicht zu verstehen.Das Tool ermöglicht Ihnen eine erste Abschätzung Ihres Einsparpotenzials, Sie können jedoch auch eine umfassendere Berechnung auf Basis der Daten Ihres Krankenhauses erhalten.
Erhalten Sie eine erste Übersicht ihrer potentiellen Einsparungen in wenigen Sekunden – mit nur wenigen grundlegenden Eingaben:
- Anzahl der Operationssäle (OPs)
- Durchschnittliche Anzahl der pro Operationssaal jährlich verwendeten Absaugbeutel
- Durchschnittliche Entsorgungskosten pro Kilogramm Abfall
Wenn Ihnen genaue Zahlen nicht vorliegen, verwendet der Rechner standardisierte Durchschnittswerte für eine zuverlässige überschlägige Schätzung. Für die genauesten Ergebnisse empfehlen wir, die spezifischen Daten Ihrer Einrichtung einzugeben.
Reduzierung von chirurgischen Flüssigkeitsabfällen und damit verbundenen Kosten
Die Kosten für Abfall entstehen in der Regel aus mehreren Quellen, zum Beispiel:
- Zu entsorgende Abfallmengen (in Kilogramm). Beachten Sie, dass die gefüllten Beutel in vielen Fällen in einer Kunststoffbox gelagert werden, die zusammen mit den Beuteln verbrannt wird.
- Transportkosten zur Entsorgungsanlage
- Umweltbezogene Abgaben (z. B. CO₂-Steuer)
Der Großteil der Kosten ist mit den flüssigen Abfällen verbunden, die als gefährlicher Abfall gelten und daher in der Regel zusammen mit dem Beutel verbrannt werden.
Erhalten Sie eine umfassendere und personalisierte Berechnung
Da Prozesse und Abfallmanagementpraktiken von Einrichtung zu Einrichtung variieren können, bietet dieser Rechner einen ersten Ausgangspunkt, um Ihr mögliches Einsparpotenzial zu verstehen. Für eine detaillierte, maßgeschneiderte und genauere Analyse empfehlen wir eine persönliche Beratung mit unseren Expertinnen und Experten, die eine präzise Berechnung der Kosten- und CO₂-Reduktionen für Sie erstellen können.
Warum die Reduzierung chirurgischer Abfälle wichtig ist
Basierend auf unserer Fallstudie zum 2-Liter-Serres-Absaugbeutel aus dem Jahr 2023, die in einem niederländischen Krankenhaus durchgeführt und von OpenCO2.net durch einen unabhängigen Dritten verifiziert wurde, können wir das konkrete Einsparpotenzial durch die Reduzierung von OP-Flüssigkeitsabfällen mit Serres NEMO aufzeigen. Der mit Flüssigkeit gefüllte 2-Liter-Serres-Absaugbeutel wiegt etwa 2 kg. Nach der Entleerung mit Serres Nemo bleibt nur der leichte Beutel selbst übrig – wodurch sich die zu entsorgende Abfallmenge erheblich reduziert. Weniger Gewicht bedeutet niedrigere Entsorgungskosten,geringere CO₂-Emissionen, und einfachere Handhabung für das Personal.

CO₂e-Emissionen: Umweltauswirkungen
Die Reduzierung des Gewichts chirurgischer Flüssigbfälle senkt auch deren CO₂-Fußabdruck. Die verifizierte Carbon-Footprint-Fallstudie zum 2-Liter-Serres-Absaugbeutel ergab:
- Ein gefüllter 2-Liter Standard Serres-Absaugbeutel verursacht etwa 0,54 kg CO₂e
- Ein entleerter Beutel verursacht nur etwa 0,20 kg CO₂e

Zusätzlich mussten die in der Fallstudie mit Serres Nemo entleerten Absaugbeutel nicht in Kunststoffabfallboxen zur Entsorgungsstelle transportiert werden. Stattdessen konnten leichtere Abfallsäcke zur Entsorgung verwendet werden, wodurch sich die Emissionen in der Entsorgungsphase weiter reduzieren ließen3
Entwickelt für Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit
Unser Serres-Absaugsystem, bestehend aus leichten Einweg-Absaugbeuteln und wiederverwendbaren Kanistern, ist von Grund auf nachhaltig konzipiert. Die außergewöhnlich dünnen, aber hoch belastbaren Beutel sind selbst unter den anspruchsvollsten Bedingungen zuverlässig einsetzbar und unterstützen täglich mehr als 80.000 medizinische Eingriffe weltweit.

Dank effizienter Materialnutzung und intelligentem Design können wir bis zu viermal mehr Absaugbeutel in derselben Packungsgrösse unterbringen als vergleichbare Produkte – was Transportemissionen und Lageranforderungen reduziert. Im Rahmen unseres Engagements, Gesundheitseinrichtungen weltweit auf dem Weg zu Netto-Null zu unterstützen, stellen wir zuverlässige Daten für fundierte Entscheidungen bereit. Dazu gehört auch eine von Dritten verifizierte Carbon-Footprint-Berechnung unseres 2-Liter-Serres-Absaugbeutels.
Neben den ökologischen und finanziellen Vorteilen verbessert unser geschlossenes Serres Absaugsystem in Kombination mit Serres Nemo auch den täglichen Krankenhausbetrieb. Die Entsorgung von Flüssigkeiten mit Serres Nemo dauert nur etwa 15 Sekunden, entlastet das medizinische Personal und minimiert das Risiko von Verschüttungen.
1 Anwendbar bei 10.000 Beuteln / durchschnittliche Nutzung pro Operationssaal pro Jahr.‘
2 Quelle: Carbon Footprint des 2-Liter-Absaugbeutels | Serres. Hinweis: Die Angaben zur CO₂e-Reduktion sind Schätzungen und dienen ausschließlich zu Informationszwecken.
3 Bitte beachten Sie, dass sich die Entsorgungspraktiken von Land zu Land und sogar von Krankenhaus zu Krankenhaus unterscheiden. In der niederländischen Fallstudie wurden die vollen Absaugbeutel in Kunststoffboxen zur Entsorgung transportiert. In jede Box passten sechs Beutel, und die Boxen wurden gemeinsam mit den Beuteln verbrannt.